| Der Reim ist eine dichterische Technik, die im Gedicht benutzt wird. Er ist der Gleichklang der Wörter entweder in Form des Stabreims (Gleichklang der Wörter mit gleichen Konsonanten: Welaga nû, waltant got / wewurt skihit (Wehe nun, waltende Gott, Unheil geschieht, "Hildebrandlied") oder in Form des Endreims (Gleichklang der Wörter des letzten betonten Vokals (lachen - machen; Mut - tut). Während der Stabreim typisch für germanische Langzeilen ist, ist der Endreim notwendig für das klassische Gedicht. In der modernen Dichtung des 20. Jharhunderts liest man immer mehr freie, ungereimte oder reimlose Gedichte. |