Innerer Monolog

Was ist der innere Monolog? Wie ist seine Beziehung zum Impressionismus? Finden Sie das heraus!
Der innere Monolog ist eine Darstellungsmittel für Erzählliteratur und Drama. Er versucht, den Bewußtseinsstrom der dargestellten Person wiederzugeben, ohne eine dritte erzählende Person einzuschalten.

Der innere Monolog ist der erlebten Rede ählich. Er unterscheidet sich von ihr aber dadurch, daß das epische Imperfekt und die dritte erzählende Person durch Präsens und erste Person (Ich-Form) ersetzt werden. Übrigens gibt der innere Monolog den Anschein, als ob er stummer Monolog wäre und von niemand gehört würde. Natürlich gilt solcher Monolog dem Leser oder dem Zuschauer.

Typisch für inneren Monolog sind detailierte Darstellung der Einzelheiten des Gedankenganges und unvollständige, gebrochene oder fragmentierte Sätze. Damit ist die Erzählzeit länger als erzählte Zeit und die geschlossene Form der Erzählung und des Dramas wird aufgegeben.

Mit dem inneren Monolog wird die Welt als Reflexion im inneren dargestellt. Deshalb wird diese Tendenz auch weitgehend als "Verinnerlichung" bezeichnet. Diese Darstellungsweise wird im Impressionismus bevorzugt, wie z.B. bei A. Schnitzler in seinem Leutnant Gustl.


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