Arno Holz

Arno Holz ist ein Dichter und Theoretiker des deutschen Naturalismus. Er wurde am 26. April 1863 in Rastenburg/Ostpreu geboren. 1875 ging er nach Berlin. Nach dem Abgang vom Gymnasium mit Untersekunda wurde er Jounalist. Der junge Dichter wuchs unter dem Einfluß des Romanzismus auf. Da fing er an, sich mit der literarischen Tradition und dem Darvinismus auseinanderzusetzen. Er veröffentlichte zahlreiche theoretische Schriften in Modernen Dichter-Charaktere. 1886 geriet er in eine Krise als Lyriker und fing mit der Prosa an. 1891 erschien seine theoretische Schrift "Die Kunst. Ihr Wesen und ihre Gesetze. Mit J. Schlaf begründete er den konsequenten Naturalismus. Gemeinsam verfaßten sie Musterdichtungen. Später brach er mit Schlaf. Seine Sammlung Papa Hamlet hatte eine große Wirkung auf G. Hauptmann. Um 1890 arbeitete Holz mit der " Freien Bühne". Er experimentierte in seiner lyrischen Dichtung mit einem reimlosen Stil und gab die tradionellen Formregeln auf. In seiner Lyrischen Dichtung versuchte er, barocke Lyrik zu parodieren. Neben Gedichten schrieb er auch dramatische Skizzen und Komödien. Am 26. Oktober 1929 starb Holz in Berlin.

Seine Werke sind:

  • Papa Hamlet, Novellen, 1889
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  • Die Familie Selicke, Drama, 1890
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  • Dafnis, Gedichtsammlung (1904)
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  • Phantasus, 1925.

    Weiterführende Literatur:

  • Helmut Scheuer: Arno Holz, 1971;
  • Walter Beimdick: Arno Holz: Berlin. Die Wende einer Zeit in Dramen., 1966.

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